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MeinungVeroeffentlicht 18.04.2015 um 08:21 Uhr MeinungAutor von Laura-Marina Föller MeinungKommentar 0

Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet Konstruktivität.
Frauenquoten, Erziehungsgelder, Unterstützung industrieller Landwirtschaft, bi- oder multilaterale (Wirtschafts-)zusammenarbeit mit Regimen, die ihrem Volk kein Gehör schenken (wollen), die haarspalterischen Diskussionen über ein vollkommen unangebrachtes (weil veraltetes undurchsichtiges und diskriminierendes) Mautsystem ... all das (und viel mehr) hat für mich nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.
Ich mag Deutschland und ich mag unsere Politiker. Ich mag unsere Kultur und ich mag unsere Art.
Aber ich kann es nicht leiden, dass so viel Zeit und Geld verschwendet wird für politische Themen, deren Zeitgeist längst überholt ist. Die zähe Innenpolitik der Bundesrepublik blockiert die akuten (außenpolitischen) Themen wie die Griechenlandfrage, Ukrainekonflikt, Aufrüstung EU-weit, sowie Umweltschutz und mehr Transparenz in der Wirtschaft(spolitik).
Momentan fühle ich mich von meiner Regierung nicht represäntiert. Doch genau das wünsche ich mir.

Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

Land der Möglichkeiten

Deutschland ist für mich das Land der Möglichkeiten. Ich bin stolz darauf, dass ich in meinem Land die Möglichkeit habe, mich selbst zu verwirklichen. Ich kann studieren, was ich möchte, kann mich kleiden wie ich möchte. Offener Sexismus ist in unserer Gesellschaft nach meinem Empfinden zurückgegangen. Ich kann mich frei bewegen, wann ich will - wohin ich will. Ich darf meine Meinung äußern, so laut ich will. Offene Gewalt ist unüblich. Doch es geht eine Angst namens PEGIDA in unseren Reihen um, die nur durch die Folgen der vollkommenen Überforderung unserer Politiker angesichts Asylbewerberzahlen geschürt werden kann.
Eine Kehrtwende unserer Asylpolitik halte ich für essentiell. Flüchtlingsströme wird angesichts des sich zunehmend verschärfenden Flüchtlingsproblems weltweit langfristig nichts aufhalten können. Ein fehlerhafter Umgang mit diesem Phänomen wird also langfristig nichts als Ressentiments schüren. Wo sie anfangen, ist Rassismus nicht mehr weit - Ende der Möglichkeiten.