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MeinungVeroeffentlicht 17.04.2015 um 09:15 Uhr MeinungAutor von schlaflosimsaarland MeinungKommentar 0

Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?

Leben ohne Beeinträchtigung durch Kampfjetlärm

Das Saarland und die Westpfalz sind vom Militär als Übungsraum für Kampfjetübungen freigegeben. Stundenlanger werktäglicher Kampfjetlärm bis in die Nacht ist an der Tagesordnung. Die Werktage ohne Kampfjetlärm kann man pro Jahr an einer Hand abzählen.

Hier übt nicht nur die Bundesluftwaffe. Selbst ausländische Streitkräfte mit ausreichend Einöden (US Air Force) laden sich monatelang ausländische Streitkräfte mit ausreichend Einöden (kanadische Air Force) ein, um über der dicht besiedelten Region einen Höllenlärm zu verursachen.

Das Luftwaffenamt gibt zu, dass die Region Saarland/Westpfalz die Region mit der stärksten Lärmbelastung durch Kampfjetübungen ist. Selbst andere Übungslufträume sind geringer belastet.

Ich fordere, dass sich das Militär in Zukunft am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und der Gleichbehandlung orientiert. Übungen ausländischer Kampfjetpiloten sind über dem Festland zu unterlassen. Verbleibende Übungen sind über GANZ DEUTSCHLAND gleichmäßig zu verteilen.

Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

Konsequente Eindämmung unnötigen Lärms

Lärm ist die Seuche des 21. Jahrhunderts. Anstatt Flughäfen zu subventionieren und das Militär hemmungslos über dem Festland mit Kampfjets herumlärmen zu lassen, sollten Lärmschutzmaßnahmen (z.B. an Bahnstrecken und Autobahnen) höhere Priorität haben als die Unterstützung lärmerzeugender Gewerbe und Lobbygruppen.

Das blinde Auge des TÜV bei absichtlich laut gemachten Motorrädern und Autos muss geheilt werden. Modifikationen an Fahrzeugen, um diese lauter zu machen, müssen spürbare Strafen nach sich ziehen und mit ausreichend Personal geahndet werden. Die Regel "ein Auspuff zum Fahren, einen für den TÜV" darf nicht länger ohne Folgen bleiben.