Bildung ohne arm zu werden.
Es beschreibt sich fast von selbst. Ich würde nüchtern Fortbilden (Studium o.ä.) ohne dabei direkt mehrere zehntausende Euro Schulden anzuhäufen. Ist ja kein Wunder das wir Fachkräftemangel haben.
Es beschreibt sich fast von selbst. Ich würde nüchtern Fortbilden (Studium o.ä.) ohne dabei direkt mehrere zehntausende Euro Schulden anzuhäufen. Ist ja kein Wunder das wir Fachkräftemangel haben.
siehe Titel, mehr muss man nicht sagen.
Kommentare: 3
Oh ja! Ich würde dabei so weit gehen, die Schule, wie wir sie kennen, nach der Grundschulzeit (4 Jahre oder so lange, wie die Alphabetisierung und das Erlernen der mathematischen Grundlagen braucht) abzuschaffen. Was wir stattdessen brauchen sind Lernzentren in den Stadtteilen, in denen es Ansprechpartner gibt, die einen (ähnlich wie Lehrer heute) unterstützen, bei dem, was man lernen MÖCHTE. In diesen Zentren muss echte Beratung darüber stattfinden, was einem für die persönliche Situation weiterhilft (--> Stichwort Pluralismus: wer Finanzwirt werden möchte lernt z.B. mit Schwerpunkt auf Mathe, wer in seiner Freizeit Youtube-Videos drehen will, der lernt eben das; wer nicht weiß, was er will, macht ein Studium Generale). Dann muss ein verbindlicher Plan gemacht werden, wie und mit welchen Inhalten und in welcher Zeit das Ziel erreicht wird. Das Ganze
kostenlos und offen für alle Altersstufen. Die Schulpflicht könnte drastisch verkürzt werden. Welche herrlich bunte Welt!
Es gäbe so viele Ansatzmöglichkeiten, das veraltete Schulsystem zu reformieren und dadurch vielleicht doch eine annähernde Chancengleichheit für alle zu erzeugen, aber dazu muss die Politik endlich den Föderalismus im Bildungswesen abschaffen und das ist wohl völlig utopisch :-(.
Bildung für alle, unbedingt, aber nicht mit dem jetzigen völlig veralteten Bildungssystem. Wenn man bedenkt, dass es noch aus der Preussen- Zeit stammt, sollten wir schleunigst daran arbeiten, dass unsere Kinder dem 21Jahrhundert angemessen unterrichtet werden.