ordentliche und gerechte Rente
Die junge Generation erwartet bei längerer Arbeit (bis 67 J) und einem gesenkten Rentenniveau auf 43% die Altersarmut. Veranschaulicht man sich das Lohnniveau der jetzigen jungen Generation ist festzuhalten, dass dieses ebenfalls gesunken ist und die zu erwartende Rente zusätzlich schmälert. Die zugesandten Rentenbescheide geben nicht das abgesenkte Rentenniveau auf 43% wieder, was zu falschen Annahmen über die Höhe der zu erwartenden Rente führt. Die propagierte dritte Säule (Eigenvorsorge) in Form von Riester/Rürup sorgt ausschließlich für gute Gewinne der Versicherer - die Renditen sind zu klein um nachhaltig Kapital aufzubauen. Ein zukünftiger Rentner aus Bayern mit höherem Lohnniveau im Erwerbsleben und dadurch höherer Rente wird in Wilhelmshaven gut leben können - umgedreht wird das schwierig. Der Wilhelmshavener wird auswandern müssen
Wir brauchen ein System, bei dem alle entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen. Die Grundrente muss ein würdiges Leben ermöglichen
Kommentare: 1
Verlässlichkeit und Vertrauensschutz eine Grundvoraussetzung für
einen Rechtsstaat
Erlebt haben wir die Ausplünderung vorsorgender Bürger, ständige
nachträgliche Änderungen im Bereich Renten- und Sozialversicherung.
30 Jahre wurden Bürger zur Vorsorge aufgefordert = in die Falle
gelockt. 2004 wurden die dazu empfohlenen Direktversicherungen den
Versorgungsbezügen gleichgestellt und die Kapitalauszahlung
beitragspflichtig in Kranken- und Pflegeversicherung. Wir die
Betroffenen verloren fast 20 % unserer ausschließlich auf eigenen
Aufwendungen beruhenden zusätzlichen Altersversorgung.
Eine willfährige Justiz sah „Härten gegen Einzelne“ die dem
Gemeinwohl unterzuordnen sind.
Die Strangulation war die Grenze für solche Härten. Die den Härten
ausgesetzten Bürger waren diejenigen, die den Aufrufen der Politik
zur Vorsorge gefolgt waren und den falschen Durchführungsweg für die
eigene Vorsorge genutzt haben, was sie 25 Jahre nach Vertragsabschluss
erfahren haben.