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MeinungVeroeffentlicht 15.08.2015 um 14:22 Uhr MeinungAutor von Zypriana MeinungKommentar 5

Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?

Die grundlegenden Bedingungen, sich zu entfalten...

...die meiner Sichtweise nach gebildet werden müssten aus:
einem gut funktionierenden Gesundheitssystem,
finanzieller Sicherheit in allen Lebensphasen, die mehr als ein bloßes Über-leben ermöglicht,
sozialer Sicherheit und Schutz, nicht nur, aber insbesondere für Kinder und Jungendliche,
ein System, das ermöglicht, in Krisen schnell die richtige Beratung, Hilfe, Informationen über die eigenen Rechte zu erhalten,
fair bezahlte Arbeit unter fairen Bedingungen,
ein Wertewandel in der Gesellschaft hin zu mehr emotionaler Intelligenz, sozialer Kompetenz, Übernahme von Verantwortung füreinander und für unsere Umwelt,
Schutz unseres Lebensraums, in dem wir dazu beitragen, die weitere Zerstörung und Erwärmung unseres Planeten zu verhindern,
gute und inklusive Bildung, die allen dieselben Chancen ermöglicht.

Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

Mehr Expertenrat einholen, bevor Hals- über Kopf reformiert wird, aber dann wünsche ich mir...

Medizin und Pflege nicht nur am Fließband, außerdem schnelle Arzt- und Behandlungstermine,
Respektvoller Umgang mit den "Kunden" in allen Behörden, weniger Fehler und mehr Tempo bei der Bearbeitung von Anträgen,
dass das Zerstören eines Menschen in der Schulzeit durch Mobbing von Schülern und/oder Lehrern möglichst unmöglich gemacht wird,
für alle, die nicht (mehr) arbeiten können, und alle, die zu wenig verdienen, um noch was vom Leben zu haben:, mehr Geld,
eine Art bundesweites Beratungs- und Lotsennetzwerk, das möglichst viele Angebote möglichst gut ordnet, möglichst viele Informationen zu möglichst vielen schwierigen Lebenslagen gut übersichtlich darstellt, und etwas der berliner "CDU-Kummernummer" vergleichbares für ganz Deutschland,
bessere Lehrqualität in Schulen - bessere Lehrerausbildung,
emotionale, soziale und umweltschützende Kompetenzen bereits in der Schule vermittelt durch Experten (Psychologen, Sozialpädagogen, Philosophen, Forscher...).

Kommentare: 5

  • Gute Fachlehrer brauchen die Schulen.

    Und keine Angst vor Frontalunterricht.Es gibt Studien,dass Kinder das sogar oft mögen und besser lernen,es "geordneter" mögen.

    Keine Pappmaché-Berge bitte zur Erklärung des Zahlenstrahls,das verwirrt ein kluges Kind!!

    Und modernen Unterricht nicht mit dem Einsatz von PC/Technik gleichsetzen.

    Moderner Unterricht muss weiterhin an die Kerne des Stoffs heran.

    Lieber paar Sachen wirklich gut beibringen und den Kindern da dann auch KONZENTRATION und etwas Abstraktionsvermögen+Beharrlichkeit,Vorstellungsvermögen und Genauigkeit,abverlangen,als alles bunt anzumalen und durcheinanderzufegen und ungenau durchzunehmen.

    Das Problem ist aber leider wirklich, dass die Lehrer heute oft selbst fachlich nicht mehr kompetent sind.

    Das war zu meiner Zeit schon so, aber wenn mich heute eine Vorzeige-Referendarin anruft, weil sie nicht mer weiß(und sich auch nicht herleiten od. wenigstens recherchieren kann), wie man Logarithmen-Basen umrechnet...

  • Die Bildung, ein riesiges Thema...

    Ich habe sehr, sehr viele Lehramst-Studenten und Referendare kennen gelernt.

    Und ganz ehlich: Ich hätte keinen einzigen als Schüler ertragen.

    Fachliches Wissen ist sowieso verboten heutzutage bei Lehrern. Bloß nichts BEIBRINGEN.

    Nur möglichst basteln und viel, viel, viel endlos diskutieren (im Kreis diskutieren möglichst).

    Die Referendare machen dann andere Referendare fertig, wenn die sagen, dass sie ihren Schülern was beibringen wollen oder das auch nur durchblicken lassen und generell vielleicht ein bisschen was mehr auf dem Kasten haben als die meisten dort.

    Es ist beschämend, aber schaunse sich die Referendare von heute einmal an!!!
    Deren Bildungs-Horizont und durchschnittlichen IQ ...

    Ich kann nur für Niedersachsen und Hessen sprechen, da habe ich einiges gesehen.

    ... Und man braucht auch nur an den Unis gucken. Etwa im Fach Mathe.

    Ich kenne 1er-Absolventen, die zugeben, nie eine einzige Aufgabe selbst gelöst zu haben

  • Oh nein, bitte nicht mehr sogenannten Experten-Rat.

    Da wid dann Mc Kinsey gerufen oder so.

    Darauf kann ich verzichten.
    Da kann man sich dann hinter dem sogenannten "Experten" schön VERSTECKEN.

    Neinnein: Bevor man was entscheidet, muss man wissen, was man WILL.

    Und dieses Wollen hat mit Interessensvertretung zu tun.

    Will ich die Wirtschaft weiter über alles fördern, unter Verweis auf angebliche Arbeitsplätze?

    Will ich den USA bedingungslos huldigen?

    Will ich mich erpressen oder kaufen lassen?

    Habe ich wirkliche Ideale für mein Volk, will ich wirklich deren Wohl? Und welchen Gruppen dieses Volkes?

    SOWAS muss man sich ehrlich fragen. Dann ergibt sich die Antwort und das Handeln fast von selbst.