Zu Leben und nicht einfach nur in Armut zu existieren
Für mich wäre es wichtig, dass die menschenunwürdige Grundsicherung erhöht oder abgeschafft wird. Menschen, die wie ich Frührentner sind, entweder durch Krankheit oder Behinderung, haben überhaupt keine Chance der Armut zu entrinnen. Bei Hartz IV darf man dazu verdienen und "normale" Rentner dürfen es, soweit sie dazu in der Lage sind, auch. Menschen, die arbeitsunfähig sind, Rente und Grundsicherung beziehen, sind meistens schon depressiert aufgrund dieser misslichen Lage. Sie müssen wöchentlich zur Tafel, wissen nicht, wie sie alle Rechnungen bezahlen sollen und hungern sich daher durch den Monat. Da es bei der AOK keine Befreiung für Medikamente gibt, muss man oft seine notwendigen Tabletten "strecken", damit man etwas länger auskommt, denn Rezeptgebühren bedeuten zusätzliche monatliche Kosten, die man sich einfach nicht leisten kann. Eine Rentenerhöhung von 5 Euro (mehr ist es nie) heisst, dass man es von der Grundsicherung wieder abgezogen bekommt. Also, hat man plus-minus Null.
Kommentare: 2
Hallo, es ist eine Schande, wie man Menschen im Alter oft finanziell stellt, die ihr ganzes Leben geschuftet haben. Darum wäre auch in Sache Rente und Existenz im Alter ein Bedingungsloses Grundeinkommen gut, was auch für die Rente voll gelten sollte. Mit welchem Recht- zumindest moralisch bekommen nicht wenige Leute hohe Pensionen und Renten, die eigentlich auch nur gearbeitet haben und andere bekommen die von Ihnen genannten Renten, für mich moralisch- menschlich nicht vertretbar. Ist ein Beamter oder Staatsdiener zum Beispiel in Sachen Rente mehr, viel mehr wert als eine Reinigungskraft, ein Hilfsarbeiter, ein Zeitarbeitnehmer, eine Verkäuferin, ein Bauarbeiter etc_ Diese Frage muss man ja stellen, wer hat denn die Steuern mit erwirtschaftet? Viele Grüße- Uwe
.Genau das ist auch meine Meinung. Ein Mensch der sein lebenlang und schwer gearbeitet hat darf im Renten alter nicht so behandelt werden und am Existenzminimum leben.Das hat man nicht verdient