20 Jahre alt/ Abitur dieses Jahr abgeschlossen/Mama Empfängerin von Arbeitslosengeld2/
Mir kommt es im Leben darauf an, dass jedem in Deutschland die Möglichkeit gewährt wird, frei arbeiten zu dürfen und durch kein Gesetz eine Verdienstgrenze für Arbeit` s willige, vor allem Jugendlichen, aufgezwungen wird..
Da meine Mutter Empfängerin von Arbeitslosengeld 2 ist und ich bei ihr wohne, darf ich als mit Empfänger nicht mehr als circa 100 Euro verdienen.. und jegliches Einkommen das ich durch Ferienjobs und Minijobs verdiene wird meiner Mutter von der Leistung abgezogen! Als ob es einen Unterschied machen würde ob sie es mir abziehen oder ihr... das geht schon seit 3 Jahren so.. wie will man da für seine Zukunft sparen! Etwas aufbauen! Wenn man dann sein Abitur erfolgreich absolviert hat, muss man mit großen Strapazen umziehen (Studium).. Ebenfalls ohne auch nur 1 Cent sparen zu können,..und ein großes Finanzielles Risiko eingehen.. ebenfalls muss man damit rechnen das die Mutter mit dem kleinen Bruder umziehen muss da die Wohnung dann ohne mich zu groß wäre............
Kommentare: 2
Ich würde Ihnen wünschen, daß sich jemand bei Ihnen meldet, der sich in der Thematik auskennt, und Ihnen die entsprechenden Tips geben kann, die Ihre Situation verbessert. Ich will mir nicht vorstellen, daß ein Jugendlicher mit Ihrem Ehrgeiz keine Hilfe bekommt. Ihre Mutter darf es doch nicht schlechter gehen, nur weil Sie ausziehen. Schließlich wäre es doch möglich, daß sie nach dem Studium wieder zu Hause einziehen. Dann wäre eine kleinere Wohnung ja wieder zu klein. und es wäre ein Unding und auch viel teurer, jetzt abermals umzuziehen. Ihnen wünsche ich, daß sich jemand bei Ihnen meldet, der sich in diesen Sachen auskennt.
Ich kenne die Situation selber, haben 2 erwachsene Söhne. Als Familie wurden wir bestraft, dass meine Frau immer Arbeit hatte, ich meistens auch, unsere Söhne haben bis 25 kein ALG 2 bekommen können, als Eltern haben wir da sogar die teure gesetzliche Pflichtversicherung zahlen müssen für einen Sohn vom 22.- 25. Lebensjahr. Es gab da keine Familienversicherung mehr. Andere nutzen das Sozialsystem prima aus, aber nicht wenige werden immer unter Druck und Armut gehalten. Da einer meiner Söhne im erlernten Beruf jahrelang keinen Job bekam trotz Umzugsbereitschaft und Mobilität, haben wir ihn und er sich selber finanziell einen anderen Beruf erlernen lassen, vom Amt nicht gewollt und unterstützt. So hat er nun auch seine Arbeit und das Amt staunt, wie das gehen kann. Wir haben da als Eltern auf vieles für uns verzichtet und es gerne getan. Dafür können wir für uns selber nicht für das Alter vorsorgen. Aber es geht irgendwie weiter. Beide Söhne wohnen noch gerne bei uns. Gruß- Uwe