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MeinungVeroeffentlicht 14.04.2015 um 10:59 Uhr MeinungAutor von Ou Topos MeinungKommentar 7

Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?

Cannabinoide Medikamente für Parkinson Erkrankte im Endstadium ihrer Erkrankung

Parkinson Betroffene, vornehmlich im Spätstadium der Erkrankung sollen auf eine Therapie mit cannabinoidhaltigen Arzneimitteln zurückgreifen können.
Für die Multiple Sklerose (MS) ist ein cannabinoidhaltiges Fertigarz-neimittel seit einigen Jahren zugelassen und erfolgreich. Spastische Schmerzen bei der MS sind nach Qualität und Intensität vergleichbar mit rigorartigen und dystonen Schmerzen bei Parkinson-Patienten.
Israelische und amerikanische Studien belegen, dass medizinisches Cannabis nicht nur die motorischen Symptome (Rigor, Tremor, Beweglichkeit nach UPDRS ) deutlich verbessert3 sondern auch den Schmerz und Schlafstörungen bei Parkinsonpatienten signifikant mindert.
Insgesamt konnte eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Die Studienteilnehmer konnten wieder besser ihre alltäglichen Aufgaben erfüllen und zeigten kaum Nebenwirkungen.
Die Bundesregierung, muss dieses für an Morbus Parkinson Erkrankte wichtige Anliegen unterstützen.

Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

Cannabinoide Medikamente für Parkinson Erkrankte im Endstadium ihrer Erkrankung

Mit meiner „Anregung“ Sativex auch für Parkinson Betroffene zu zulassen, möchte ich eine weitere zusätzliche symptomatische Strategie gegen diese fortschreitende Erkrankung möglich machen.

Die Bundesregierung, muss dieses für an Morbus Parkinson Erkrankte wichtige Anliegen unterstützen, damit auch Parkinson Betroffenen die Zulassung von Sativex ermöglicht wird.

Es geht hier nicht nur um die Verbesserung der Lebensqualität der an Parkinson Erkrankten, sondern langfristig auch um ökonomische Vorteile in unserem Gesundheitssystem mit Einsparungen der Kosten besonders für den Pflegebereich.

Kommentare: 7

  • Ich denke, dass man über die Zulassung von Cannabinoiden Arzneimitteln für gewisse Krankheiten mit überwiegend physischen Schmerzensmustern hinausgehen sollte und entsprechend des Antrags der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen zum Cannabiskontrollgesetz das Cannabis an sich legalisiert.

    Auch nicht phyisch- sondern auch vielen ( nicht allen!) psychisch Kranken Menschen kann das Rauchen eines Joints helfen, im Alltag zu entspannen und die Schmerzen hinter sich zu lassen:)

    Ich verstehe in dieser Debatte Marlene Mortler ( Drogenbeauftragte der Bundesregierung ) überhaupt nicht. Ihre Argumente zur Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung sind Augenwischerei und wie ich persönliche empfinde, nicht sehr überzeugend vorgetragen. Das geht besser!:D

  • Schaut Euch
    die Bundesregierung,
    die Bundesärztkammer,
    den gemeinsamen Bundesausschuss,
    das Bundesgesundheitsministerium,
    die Drogenbeauftragt,
    das Bundesamt für Arzneimittel,
    den Vdk kenn ich nich
    aber: Offenbar alles stockkonservative - und da wollt ihr von denen medizinisches Cannabis? Lol

  • Für die Multiple Sklerose (MS) ist ein cannabinoidhaltiges Fertigarz-neimittel seit einigen Jahren zugelassen und erfolgreich. Spastische Schmerzen bei MS sind nach Qualität und Intensität vergleichbar mit rigorartigen und dystonen Schmerzen bei Parkinson-Patienten.
    Aufgrund dessen sollte sich auch der G – BA, die BfArM und die Bundesärztekammer der medizinische Nutzung von cannabinoidhaltigen Arzneimitteln bei rigorartigen und dystonen Schmerzen, wie sie bei Morbus Parkinson auftreten, zuwenden,
    Die Bundesärztekammer, bzw. die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, verschaffen sich gegenwärtig einen Überblick über die Studienlage zu Cannabisprodukten bei verschiedenen Indikationen, um sich in der aktuellen Debatte positionieren zu können.

    Glück auf Ou Topos

    Schlumpfine