Wahrheit, Gererechtigkeit und Frieden
Mir ist es wichtig, ehrliche Erfolge zu haben und nicht lügen oder heucheln zu müssen, um im Leben weiterzukommen.
Ich sehne mich nach Gerechtigkeit, welche so aussieht, dass Gutes mit Gutem vergolten und Schlechtes aufgehalten wird, sobald es offensichtlich ist. Wer etwas leistet oder sein Umfeld in irgendeiner Form bereichert, soll Anerkennung erhalten. Wer spottet, lästert, schändet, unterdrückt oder sonstige schlimme Dinge tut, soll damit nicht durchkommen.
Und ich will über die Straßen gehen können, ohne mir Sorgen um Gewalt machen zu müssen. Frei von der Sorge, dass irgendwelche Menschen, die meinen Weg kreuzen, mich belästigen oder anderweitig drangsalieren werden. Das soll für mich genau so gelten wie für jeden anderen Mensch auch. Nicht nur auf der Straße, sondern allgemein innerhalb von Gruppen, beim täglichen Miteinander.
Außerdem muss Arbeit sich lohnen, denn es erscheint ungerecht, nach anstrengender Tätigkeit mit 400 € Montaslohn nach Hause zu gehen.
Kommentare: 4
An JaCobi:
Du sagst mit großer Überzeugung, dass das Wissen für ein vernünftiges Miteinander vorhanden ist. Bist du sicher? Wo kann man dieses Wissen denn anschauen?
Du hast auf jeden Fall Recht damit, dass vielen Leuten gar nicht bewusst ist, wie viele Fehltritte sie begehen und was in machen Teilen dieses Landes so vor sich geht. Einige verdrängen das auch bewusst und flüchten sich lieber in schöne Fantasien von einer heilen Welt.
Da könnte man wohl am ehesten Ansätze leisten, indem man den Menschen die Augen öffnet, ihren Blick weitet und ihnen beibringt, sowohl das Schöne als auch das Unschöne einzusehen und zu versuchen, das Unschöne möglichst auszubessern. Und mit "unschön" kann vieles gemeint sein.
Aber ich nehme an, dass sich auch dabei überhaupt erstmal tiefere Gedanken gemacht werden müssen. Aber an vielen Stellen der Gesellschaft ist es, wie du schon erähntest: Es interessiert kaum jemanden.
Angenehmes Miteinander funktioniert aber nur, wenn sich jeder bemüht.
An Eva:
Ja, es ist ein schöner Gedanke, dass jeder Mensch den Arbeitsplatz finden soll, der zu ihm passt.
Aber so viele entsprechende Unternehmen gibt es ja gar nicht. Es gibt mehr arbeitssuchende Menschen als Arbeitsplätze. Wie soll man dieses Problem lösen?
Andererseits sind manche Arbeitsplätze auch dringend notwendig und das macht freie Wahl - manchmal- kritisch. Stellt euch mal vor, es gäbe niemanden auf der Welt, der Lust hat, einen Bauernhof zu leiten.
Würde jeder sagen "Ich arbeite etwas anderes, weil mir das Bauernleben nicht gefällt!", dann würden wir alle verhungern. Manche Arbeitsplätze sind einfach notwendig und müssen besetzt werden, auch wenn sie niemand so wirklich mag.
Das Thema Beruf/Arbeitslosigkeit ist schwer zu lösen. Es wäre wenigstens eine Aufmunterung, wenn unliebsame Arbeit ordentlich belohnt werden würde, aber das gibt es heutzutage nicht bzw. eher selten.
Was meinst du übrigens mit gemeinnützigen Stiftungen, die nur für die Elite gedacht sind?
Jeder sollte Getragen werden von der staatlichen struktur. Es sollte fuer jeden einen arbeitsplatz geben auf den er passt und von der er leben kann. Stiftungen, die keinen sozialen zweck haben sondern nur fuer elite gedacht ist sollte die gemeinnuetzigkeit entzogen werden. Mfg