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MeinungVeroeffentlicht 16.07.2015 um 21:59 Uhr MeinungAutor von Swen82 MeinungKommentar 0

Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?

Zwischen WfbM und Minijob

Um in Deutschland gut Leben zu können, bräuchte ich als erwerbsunfähiger Bürger, viel mehr Möglichkeiten um aus eigener Kraft und Kreativität, zwischen WfbM und Minijob beruflich Aktiv werden zu können.

Denn gerade die WfbM in Deutschland stellen für mich keine Alternavtive da.

Denn:

- Kein Recht auf Teilzeit.
- Geringens Einkommen in Höhe von ca. 250€, das noch zu 70% auf die Grundsicherung angrechnet wird.
- Mittagessen das auf die Grundsicherung angerechnet wird.
- Nach 20 Jahren Plicht auf Rentenantragsstellung, das einem außer fehlende Beitragsjahre nichts einbringt.
- Kein Anrecht auf Ausübung eines Minijobs bei einer Tätigkeit in der WfbM.

Als Ausweg bleibt da einem nur erwerbsunfähig Zuhause zu bleiben oder sich nach der 3 Std. täglich Regel einen Minijob zu suchen, auch wenn 70% auf die Grundsicherung angerechnet wird.

Ich hab mich für einen Minijob entschieden und beiß mich durch, ohne Prespektive und Aussicht auf ein gutes Leben in Deutschland.

Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

Diskriminierungen und Vorurteile

Meine und sicherlich die Lebensqualität vieler Bürger mit Einschränkungen, ließe sich schon allein dadurch steigern, wenn in Deutschland die Diskriminierungen und Vorurteile abnehmen würden, gegenüber Menschen die nicht arbeiten können.

Denn seit den ALG II Gesetzten haben die Diskriminierungen und Vorurteile nicht nur deutlich zugenommen, sei es in der Bevölkerung oder in der Politik selbst, sondern auch das Maß aller Dinge überschritten.

Es ist klar das jeder Mensch nach seinen Möglichkeiten versuchen sollte und muss, sein eigenen Lebensunterhalt durch eigene Arbeit sicherzustellen.

Nur ist es gerade für Bürger mit Einschränkungen, die eben nicht die Leistungsanforderungen einer Gesellschaft erfüllen können, nicht nur bitter hinter diesen Anforderungen zurück zu bleiben.

Richtig bitter wird es nämlich erst, wenn man in Worten und Kommentaren immer wieder ausgerenzt wird und man gesagt bekommt du gehörst nicht zu uns und wer nicht arbeitet ist nichts wert.