Sichere Arbeit
Ich habe seit längerem eine guten Job den ich sehr gerne mache, mein Chef ist wirklich fast perfekt und die Arbeit die ich leiste halte ich für wichtig. Dennoch ist mein Arbeitsplatz nun schon seit acht Jahren durch Drittmittel und somit teilweise Verträge mit unter einem halben Jahr finanziert. Jetzt ist zur Zeit kein neues Forschungsprojekt in Aussicht, dennoch gibt es viel zu tun. Diese Arbeit bleibt nun auf der Stecke, da mein Chef sich zwar sehr für eine Planstelle für mich eingesetzt hat aber er nur verschlossene Türen vorgefunden hat. Sowohl mein Chef als auch ich finden es sehr schade, dass ich mich jetzt anderweitig nach einer Stelle umschauen muss, obwohl sonst alles gepasst hat. Ich mag meinen Job und mein Arbeitgeber weiß meine Arbeit sehr zu schätzen. Es ist schade dass nun auch ich in die Wirtschaft wechseln werde, da leider kein Platz für mich im Öffentlichendienst vorhanden ist. So wird Deutschland auf lange Sicht gesehen viele gute Arbeitskräfte verlieren.
Kommentare: 7
UwE, betrachten Sie folgende Utopie:
Angenommen wir haben Allgemeinärzte und Fachärzte. Alle bekommen ein festes staatliches Gehalt, wären also beamtet, die Fachärzte bekommen aber „wesentlich“ weniger Gehalt, um den Allgemeinarzt attraktiver zu machen.
Ein neu zugelassener Allgemeinarzt bekommt „so-und-so-viele“ Bewohner zugeteilt. Er darf keine anderen behandeln. Fachärzte bekommen mehr Personen zugeteilt, die aber nur über die Allgemeinärzte zu ihnen geschickt werden können.
Den Allgemeinärzten wird ihr Gehalt gekürzt „je nach Behandlung“ beim Facharzt und zwar bis zu einer "gewissen" Grenze.
Beide haben die Pflicht „ansprechbar“ für ihre Zugeteilten zu sein.
Beantworten Sie, mit Ja oder Nein: Müssten nicht alle Ärzte neben ihrem menschlichen Interesse auch ein finanzielles Interesse daran haben, dass die ihnen Zugeteilten gesund sind oder werden?
Für mich kein Problem, wenn man in sicherer Existenz von anderen Menschen abhängig ist, wenn jeder seinen Dienst am anderen fair und korrekt verrichtet.
Zur Sicherheit eine Bemerkung, die ich mal vor Jahren gehört habe, die mir immer mehr gefällt "Das Leben ist lebensgefährlich und endet immer tödlich"! Mag hart klingen, aber es ist so und das ist auch irgendwie eine Gerechtigkeit. Es kann trotz bester Vorsorge, Aufmerksamkeit, Betreuung schnell was passieren, die meisten Unfälle sind ja Hausunfälle, also im privaten Bereich, in der Wohnung.
Das Gesundheitswesen sollte mehr helfen, schneller helfen, wirklich Menschen länger gesund zu halten, nicht immer so schnell operieren, oft gibt es auch andere Methoden und Möglichkeiten. Ärzte sollten entlastet werden, Krankenschwestern und Arzthelfer sollten mehr Dinge am Patienten tun dürfen, da könnte man sich bei europäischen Nachbarn orientieren. Weniger Krankenkassen wäre auch weniger Bürokratie, auch ein Thema. Gruß- Uwe
Obwohl Sarah und ihre Leistung gewollt sind, kommt auf sie eine Veränderung zu. Durch Ausschluss und Wanderung gelangt sie zu den Plätzen, die zu ihr passen werden, auch UwE. Abhängig von den anderen bleiben wir unser Leben lang. Das ist nicht schlimm, die geben uns auch was.
Anders als Sarah sehe ich den Ansatzpunkt für eine Veränderung des Gesundheitssystems:
Es scheint mir erst dann sorgenfreier, wenn es möglichst viele langlebige Gesunde hervorbringt.
Im Moment trägt es mit dazu bei - oder verhindert es zumindest nicht, dass es viele langlebige Kranke gibt.
Das ist ein echter Systemfehler für den die Ärzte nichts können. Sie verdienen im jetzigen System nur an Kranken und nicht an Gesunden. Da werden Politiker gebraucht. Fragt sich nur, wie sie das ändern könnten? Ich weiß es nicht.
Ich würde zur Rente sogar noch eine Ebene höher gehen als in UwE´s Kommentar: Nie ist etwas sicher.