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MeinungVeroeffentlicht 09.07.2015 um 22:54 Uhr MeinungAutor von Michael Materna MeinungKommentar 6

Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?

MEINE GLÜCKS- UND ZUFRIEDENHEITSINDIKATOREN

Da ich nicht mehr im Werte-Kanon von Kirche, Staat und Gesellschaft aufgewachsen bin, sondern als Individuum und im Genuß einer demokratischen Grundordnung, allerdings ohne klare gesellschaftliche Werteorientierung, dafür mit viel Verantwortung für eigene Wertevorstellungen, sind meine Lebensindikatoren rein subjektiv und materiell sowie immateriell begründet.
Ich will gesund leben, Arbeit haben die Freude macht und durch das Gehalt einen guten Lebensstandard ermöglicht. Ich brauche Familie und Kind um nehmen aber auch geben zu können. Ich will meiner Familie die Lebensqualität geben, die ich selber einfordere. Ich möchte gut und bezahlbar wohnen, mindestens einen Balkon oder einen Garten haben. Am gesellschaftlichen Leben, wie Sport, Kultur, Bildung, jederzeit teilhaben können, egal wie mein aktueller sozialer Status ist. Die Freiheit mich nicht einschränken lassen zu müssen.
Meinem Kind, ohne Einschränkungen, alle Chancen zur Verfügung zu stellen, die ich hatte und noch mehr.

Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

WERTEORIENTIERTES KOLLEKTIV...

...nicht im sozialistischen Sinne.
Werteorientierung in der Gemeinschaft ist für mich ein hohes Gut. Den Egoismus des Einzelnen oder einer Gruppe muss die Gemeinschaftsqualität und das Miteinander entgegenstehen. Mit Toleranz für jedes Individuum, Gleichberechtigung- und behandlung, Solidarität und persönliche Freiheit sowie das Recht und die Pflicht zur Verantwortung anderen gegenüber.-Im staatlichen und gesellschaftlichen Kanon.
Das beinhaltet die Einschränkung von staatlicher Regulierung und ordnungspolitischer Eingriffe in die persönlichen Freiheitsrechte der Bürger. Aber auch der konsequente Schutz vor Eingriffen durch Dritte, insbesondere der Wirtschaft. Diese Systemfehler müssen neu strukturiert werden.
Die Kommune, wo wir leben, ist Lebensqualität. Die Abschreibungen sind höher als die Sachinvestitionen, wir leben von der Substanz. Die auskömmliche finanzielle Ausstattung, insbesondere in sozialen Bereichen, ist zwingend und muss von unten nach oben gedacht werden.

Kommentare: 6

  • @ Michael Materna

    Sie haben recht, wollte mit dem Zitat nicht sagen, das ich das DDR-System für echten Sozialismus halte.
    Hätte schreiben sollen: den angeblichen "real existierenden Sozialismus". Wie sich das DDR-System selbst bezeichnet hat.

    MfG

  • Zu den Komentaren:
    @JaCobi - das Problem "Mensch" ist erkannt, kann aber nicht gelöst werden. Dementsprechend kann nur der allgemein gültige Rahmen für das Zusammenleben aller Menschen neu ausgerichtet werden. Die Chancen und Möglichkeiten die das Individuum entwickelt sind Gesamtgesellschaftlich eher ein Gewinn.
    @Nicole W. - Vielen Dank! ☺
    @Friedrich Ernst - Es gibt bestimmt einen guten Grund für Ihre persönliche Situation, den ich nicht kenne. Es ist für mich persönlich etwas schwer nachvollziehbar warum der Griff zu Drogen ein alternatives Lebensbild sein kann, bei aller verständlichen Kritik über die gesellschaftliche Belastung und persönlichen Schwierigkeiten. Hier habe ich eine andere Lebensphilosphie. Beteiligen mit meinen möglichen Mitteln um positive Veränderungen zu erreichen, zumindest im Kleinen.
    @Egal123 - die reine Lehre von Gleichheit, Solidarität und Gerechtigkeit unterschreibe ich. Von dem Synonym im Zusammenhang der DDR wollte ich mich distanzieren.

  • WERTEORIENTIERTES KOLLEKTIV...

    ...nicht im sozialistischen Sinne.

    Klingt eigentlich ziemlich links-liberal, was Sie da schreiben. Ein bisschen wie echter Sozialismus ( nicht der "real existierende Sozialismus" ala DDR oder Stalinismus/leninismus der UDSSR) und Sozialismus ist kein Schimpfwort, ein bisschen mehr davon würde uns sicher gut tun.

    MfG