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MeinungVeroeffentlicht 17.04.2015 um 10:01 Uhr MeinungAutor von Carola MeinungKommentar 4

Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?

Wirkliche Wahlfreiheit - Familienpolitik

Mir ist wichtig, dass man eine ECHTE Wahl hat, wieviel Zeit man mit seinen Kindern verbringen kann.
Die Entscheidung, wann ein Kind zur Betreuung in eine Einrichtung gegeben wird, soll bei den Eltern liegen. Aufgabe der Politik ist es, diese Wahlfreiheit zu FÖRDERN.
Daher halte ich das Betreuungsgeld für richtig, ergänzt durch Gutscheine zur Förderung (Musik/Sport z.B.).
Das wäre immer noch billiger, als einen sehr teuren Krippen- oder KiTaplatz zu subventionieren.
Teilzeitarbeit + flexible Arbeitszeiten zwecks Vereinbarkeit von Kindern mit Beruf sind mindestens genauso wichtig wie KiTas mit langen Öffnungszeiten!
Es stimmt nicht, dass alle Mütter sich danach sehnen, möglichst schnell wieder voll arbeiten zu können. Eher die Wirtschaft sehnt sich danach...
In Familien, wo ein Gehalt für Miete draufgeht, gibts keine Wahl. Bezahlbare Wohnungen sind nötig.
Anerkennung der Erziehungsarbeit und Schutz der Familie laut Grundgesetz!

Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

Echte Wahlfreiheit - Familienpolitik

Hat man gewählt, von weniger als zwei Gehältern leben zu wollen und dafür Familienleben selbst zu gestalten? (Ganz zu schweigen von Alleinerziehenden.)

Dann ist Sportverein, Musikschule, Frühförderung, Nachhilfe oft zu teuer. Der Weg dorthin mit öffentl. Verkehrsmitteln wird, sobald die Kinder auch zahlen, unerschwinglich. Museumseintritte (bzw. museumspädagogische Angebote) sind nicht drin. Eintritt in Sommerbäder? Theater? Zusätzlich zu Klassenfahrten, Ausflügen, Lehrmitteln...
Das kann echt weh tun - womöglich mit zwei oder drei multipliziert je nach Kinderzahl. Aber genau das macht doch Lebensqualität aus! Was, wenn man sich Lebensqualität nicht leisten kann, weil man sich ein drittes Kind geleistet hat?
Es stimmt einfach nicht, dass sich Eltern alle danach SEHNEN, möglichst schnell wieder vollzeit arbeiten zu können - es ist NOT-WENDIG.
Es wäre sinnvolle Familienpolitik, Teilhabe auch denen zu ermöglichen, die (noch) keine staatl. Gelder beanspruchen müssen.

Kommentare: 4

  • Sie haben ganz recht. Meine Töchter wollen ebenfalls ihre künfitgen Kindern die ersten Jahre nicht aus den Händen geben. Sie wissen warum, denn sie arbeiteten als Kinderpflegerin und als Erzieherin. Man will uns jeden mütterlichen Instinkt austreiben. Die Kitas für unter dreijährige kosten den Steuerzahler jeden Monat pro Kind 1200 Euro. Die Elternbeiträge kommen bei den Kosten noch obendrauf! Horrende Summen, nur um die Wirtschaft mehr und mehr brummen zu lassen. So sieht halt eine von der kinderlosen Kanzlerin gewünschte "wirtschaftskonforme Demokratie" aus! Was wir brauchen ist direkte Demokratie, wenn nicht sogar eine Revolution.