Abschaffung der Privaten Krankenversicherung
Eine gute und gerechte medizinische Versorgung für alle, mit Beiträgen unter Berücksichtig von Einkommen plus sonst. Einnahmen. Einführung einer Bürgerversicherung bzw. Rückkehr in die GKV für alle, die wechseln möchten, unter Mitnahme von Rücklagen oder anderer Ausgleichszahlungen. Wenn alle in eine Versicherung einzahlen, sind auch genügend finanzielle Mittel vorhanden und die Ärzte brauchen keine Privatpatienten, um Kosten zu decken und Geld zu verdienen. Die PKV darf nur Zusatzversicherungen anbieten. 4 Millionen Beamte in der PKV= schätzungsweise 2 Milliarden Euro Beiträge im Monat. Und das an Konzerne, wo nur Maximalgewinne und hohe Aktienkurse zählen.
Viele gut verdienende und gesunde PKV Mitglieder im mittleren Alter würden gerne wechseln und würden den Höchstbeitrag zahlen. Auch ältere Menschen wechseln, was tendenziell aber nicht der finanzielle Ruin der GKV wäre, dafür aber menschlich und sozial.Die Kosten würden sicher durch die hinzugekommenen Beitragszahler gedeckelt.
Kommentare: 29
@Laszlo
Stimmt, das wäre ja schon mal eine Alternative. Aber selbst die Möglichkeit, die weniger bezahlten Beiträge als "Ablösegeld" einzubringen, gibt es nicht. Dann gibt es auch noch die gesetzlichen Rücklagen der PKV, die könnten auch mit eingebracht werden - wurden schließlich von den gezahlten Beiträgen gebildet.
Wer sich mit 50 arbeitslos meldet, wird gesetzlich versichert und zahlt dann auch weniger.
Ein Wechsel geht nur mit Gehaltsverzicht, dann hat die GKV auch die ehemaligen PKV Versicherten, bekommt aber auch weniger Beiträge anstatt möglicherweise den Höchstbeitrag.
@USUS
Ein Wechsel in der GKV sollte nur mit ein entsprechendes hohen Ablösegeld möglich werden.
Einfache jahrelang von den Vorteilen profitieren und danach, wenn die hoch riskante Konstruktion zusammenbricht unter dem Mantel der GKV zu schlüpfen nach dem man alles abgesahnt hat, ist unfair.
Übrigens: wir hatten das schon: Mit dem Bankensystem.
Als Student kam so ein Vertreter und hat das alles schön geredet und viele meiner Kommilitonen haben unterschrieben und machen das auch heute noch, weil sie sich nichts großartiges dabei denken.
Jetzt bin ich 10 Jahre älter, zahle weniger als zur Gesetzlichen Versicherung und würde trotzdem lieber in die gesetzliche Krankenversicherung zurück weil ich heute anders denke als mit 25.
Geht aber nur, wenn ich mein Einkommen um 1/3 reduziere. Versteht das einer?
Ach so, Kinder habe ich auch keine, die mitversichert werden würden.