Abschaffung der Privaten Krankenversicherung
Eine gute und gerechte medizinische Versorgung für alle, mit Beiträgen unter Berücksichtig von Einkommen plus sonst. Einnahmen. Einführung einer Bürgerversicherung bzw. Rückkehr in die GKV für alle, die wechseln möchten, unter Mitnahme von Rücklagen oder anderer Ausgleichszahlungen. Wenn alle in eine Versicherung einzahlen, sind auch genügend finanzielle Mittel vorhanden und die Ärzte brauchen keine Privatpatienten, um Kosten zu decken und Geld zu verdienen. Die PKV darf nur Zusatzversicherungen anbieten. 4 Millionen Beamte in der PKV= schätzungsweise 2 Milliarden Euro Beiträge im Monat. Und das an Konzerne, wo nur Maximalgewinne und hohe Aktienkurse zählen.
Viele gut verdienende und gesunde PKV Mitglieder im mittleren Alter würden gerne wechseln und würden den Höchstbeitrag zahlen. Auch ältere Menschen wechseln, was tendenziell aber nicht der finanzielle Ruin der GKV wäre, dafür aber menschlich und sozial.Die Kosten würden sicher durch die hinzugekommenen Beitragszahler gedeckelt.
Kommentare: 29
Nur 'mal so zum Beispiel:
Versicherungsfachwirt: durchschnittlich 46.000€/Jahr
staatlich examinierte Krankenpflegefachkraft: durchschnittlich 26.000€/Jahr
Das bedarf wohl keines weiteren Kommentars, oder?
Ich frage mich schon seit Jahren, wann das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung endlich einem wirklich gerechten System weichen wird.
Die Unsummen an Steuergeldern die hier den Versicherungskonzernen monatlich überwiesen werden, müssen doch der Allgemeinheit zugutekommen.
Es ist doch wirklich dringend an der Zeit, hier etwas zu ändern.
Soweit ich weiß, ist diese Form in der EU auch einmalig, in Japan sind private Krankenkassen sogar verboten. Es ist zu lesen, dass 100000 Arbeitsplätze bei den privaten Kassen wegfallen würden, wenn es nur noch ein System gäbe.
Erstens wäre dann der Personalbedarf bei den gesetzlichen Kassen höher und zweitens, was ist mit den Arbeitsplätzen, die im Gesundheitswesen dazu kommen würden, wenn mehr Geld zur Verfügung steht. Ganz zu schweigen, von der Möglichkeit einer besseren Entlohnung der Menschen, die im Gesundheitswesen seit Jahren unterbezahlt sind, für das was sie leisten.
Ich denke, wir haben eine 4-Klassenmedizin:
1. Klasse: die privat Versicherten mit wirklich hohem Einkommen sowie die Beamten
2. Klasse: die gesetzlich Versicherten
3. Klasse: die privat Versicherten im Basis oder Standardtarif, sie zahlen den gesetzlichen Höchstbetrag für wenig Leistung. Probleme beim Arzt und die Kosten werden auch nicht immer erstattet
4. Klasse: die privat Versicherten in Notlagentarif. Das sind im wahrsten Sinne des Wortes die Ärmsten, sie werden nur im akuten Notfall behandelt.
Wichtig ist nur, dass Versicherungen & Co. gut verdienen und der Wert der Aktien steigt.