Abschaffung der Privaten Krankenversicherung
Eine gute und gerechte medizinische Versorgung für alle, mit Beiträgen unter Berücksichtig von Einkommen plus sonst. Einnahmen. Einführung einer Bürgerversicherung bzw. Rückkehr in die GKV für alle, die wechseln möchten, unter Mitnahme von Rücklagen oder anderer Ausgleichszahlungen. Wenn alle in eine Versicherung einzahlen, sind auch genügend finanzielle Mittel vorhanden und die Ärzte brauchen keine Privatpatienten, um Kosten zu decken und Geld zu verdienen. Die PKV darf nur Zusatzversicherungen anbieten. 4 Millionen Beamte in der PKV= schätzungsweise 2 Milliarden Euro Beiträge im Monat. Und das an Konzerne, wo nur Maximalgewinne und hohe Aktienkurse zählen.
Viele gut verdienende und gesunde PKV Mitglieder im mittleren Alter würden gerne wechseln und würden den Höchstbeitrag zahlen. Auch ältere Menschen wechseln, was tendenziell aber nicht der finanzielle Ruin der GKV wäre, dafür aber menschlich und sozial.Die Kosten würden sicher durch die hinzugekommenen Beitragszahler gedeckelt.
Kommentare: 29
Nein , keine ZwangsRente mit 63 Jahren , ja, wenn Sie bei der ohnehin geringen Rente
die Prozente NICHT abziehen. Denn von meinen Jahrgängen haben Sie ja bereits die
eingezahlte Zusatzrente einbehalten.
Wettbewerb zwischen den beiden Systemen kann es, wie hier auch schon geschrieben, niemals geben, da sie nach absolut unterschiedlichen Gesetzen arbeiten und somit nicht vergleichbar sind. Die Beitragsbemessungsgrenze ist für beide Systeme ungeeignet und im Endeffekt für beide tödlich. Bei der GKV zahlen Spitzenverdiener prozentual zu wenig und für die PKV ist diese Grenze zu niedrig da abzusehen ist, dass das Einkommen nicht in dem Maße steigen wird, wie die Beiträge zur PKV. Hinzu kommt, dass Menschen die leicht über der Beitragsbemessungsgrenze liegen mit absolut unseriösen Einstiegspreisen geködert werden ohne sie über die wirklichen Auswirkungen in zunehmendem Alter zu informieren. Da der Beschäftigungsgrad bei Menschen ab 60 abnimmt und Teilzeitmodelle zunehmen, ist es unvermeidbar, dass die Beiträge zur PKV irgendwann unbezahlbar werden, da sie unabhängig vom Einkommen ständig steigen. Somit ist beim „normalen“ PKV Mitglied ein gravierendes finanzielles Problem vorprogrammiert.
In Pressemitteilungen der priv. Krankenversicherer und angegliederter Institutionen ist zu lesen, dass die Mehrzahl der PKV Mitglieder mit ihrer PKV sehr zufrieden sind und fast keine Beschwerden eingehen. Warum verpflichtet man nicht alle priv. Krankenversicherer Fragebögen an ihre Mitglieder zu senden, ob sie wieder in die GKV wechseln würden, wenn es die Möglichkeit gäbe. Diese Fragebögen sendet der Versicherte dann persönlich z.B. mit Alter, PKV Unternehmen usw. an eine wirklich neutrale und unabhängige Institution zur Auswertung. Als Versicherter, steht es mir auch frei, meinen derzeitigen Monatsbeitrag einzutragen. Sofern es wenige sind, einfach wechseln lassen. Sofern es viele sind, sollte unsere Politik endlich wach werden, entsprechende Maßnahmen ergreifen und schnell reagieren. Möglicherweise zeigt sich ja auch, dass ein Wechselwille trotz höherer Beiträge vorhanden ist, was die PKV als Ganzes in Frage stellen würde. Nur, gibt es so eine Institution bei uns überhaupt?