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MeinungVeroeffentlicht 14.04.2015 um 01:53 Uhr MeinungAutor von Jonah MeinungKommentar 4

Was ist Ihnen persönlich wichtig im Leben?

Genuss

Um das Gefühl zu haben, in Freiheit zu leben, brauche ich Genuss. Ich genieße das Gesundheitssystem in der BRD, ich genieße mancherlei soziale Gesetzgebungen, ich genieße den fairen Zugang zu Bildung. Das alles sind Dinge, die mir wichtig im Leben sind.

Eins ist mir jedoch sehr wichtig, aber ich darf es nicht genießen: Cannabis. Immer wieder stelle ich mir die Frage: Warum nicht? Ich tue mit meinem Konsum niemanden etwas an. Cannabis selbst ist nicht gefährlicher als Alkohol. Es ist nur anders. Niemand stirbt dran.
Natürlich gibt es Menschen, die nicht rational mit Drogen umgehen können, aber hilft denen denn eine Prohibition? Die Realität sieht so aus, dass Cannabis omnipräsent ist. Es gibt einen Markt. Die Prohibition ist irrational, sie ist pure Ideologie. Jugendschutz und Prohibition sind Gegenteile. Verbraucherschutz und Prohibition sind Gegenteile. Nach derzeitiger Gesetzgebung darf man als Cannabiskonsument kein Auto führen, auch wenn der letzte Genuss Wochen zurückliegt.

Was macht Ihrer Meinung nach Lebensqualität in Deutschland aus?

Gastfreundschaft

Eins der großen Thema dieser Zeit ist die Flüchtlingswelle aus Nahost. Die Gemeinden arrangieren sich, die Zivilgesellschatf bemüht sich. Das alles reicht jedoch nicht. Niemand hat das Recht zu behaupten, ihm gehöre Land. Niemand hat Anspruch auf alleiniges "Sein" auf einem bestimmten Punkt der Erdoberfläche. Jeder Flüchtling muss aufgenommen werden, egal wie sein Hintergrung aussieht. Um die Lebensqualität in der BRD zu verbessern, muss Nationalismus verachtet und Patriotismus entgegengewirkt werden.

Kommentare: 4

  • Ich stimme genauso zu. Vor kurzem erschien ein Fernsehbericht in dem ein 14 Jähriger (!!) von bei 44 Dealern in Berlin angefragt hat und bei allen etwas bekommen hätte. In diesem Ausmaß würde das Problem bei einer Legalisierung nicht existieren!

    Zum Thema Schädigung der Hirnentwicklung bei Jugendlichen, sowie Auslöser von psychischen Krankheiten ist noch nicht ein einziger Arzt darauf gekommen, dass etwa z.B. paranoide Schizophrien vielleicht dadurch ausgelöst werden könnten, dass man das Gefühl hat vom Staat (Polizei) verfolgt zu werden. Also mir als junger Erwachsener Mann macht das schon Angst, dass ich meinen Führerschein verlieren kann, nur weil ich am Abend oder am Wochenende ein kleines Pfeifchen rauche...

  • Das Strafgesetz gegen Menschen anzuwenden die Cannabis zum Eigenkonsum besitzen ist eine für mich mehr als fragwürdige Art mit Menschen umzugehen.

    Wer Süchtig ist braucht Hilfe - keine Strafe. (Sucht ist einen Krankheit.)
    Wer nicht süchtig ist (und 95 % aller Cannabiskonsumenten haben kein Problem mit dem Konsum), ist Genusskonsument. Und wie soll diesen geholfen werden wenn sie plötzlich Ärger mit Polizei, Staatsanwaltschaft und der Führerscheinbehörde bekommen.

  • Ich ebenso