Wahrer Reichtum: Freiheit, Freunde und Familie
Freiheit:
Jeder sollte sein Leben nach seinen Vorstellungen gestalten. Freiheit heißt nicht nur Toleranz und wenige gesetzliche Einschränkungen, sondern sie impliziert die aktive Förderung von Talenten, Familienplanung trotz Karriereambitionen, die Ermöglichung sozialer Teilhabe etc.
Freunde und Familie:
Sie sind die zwei tragenden Säulen im Leben sind und unerlässlich für die persönliche Entwicklung sowie die Freude am Leben. Deswegen sollte es möglich sein, ihnen im Leben einen hohen Stellenwert beizumessen. Ein Leben für die Arbeit ist keines.
Geld ist am wichtigsten, wenn man keines hat. Man sollte selbtverständlich genug davon besitzen, um würdevoll in Freiheit ohne Existenzängste sein Leben zu gestalten. Streben nach mehr Geld beruht lediglich auf einer Illusion, der wahre Reichtum wird in den oberen Punkten erklärt!
Kommentare: 3
Was die Bildungschancen angeht, kann ich Ewald nur zustimmen. Ich bin der einzige in meiner Familie, der je eine Universität besucht hat und meine Eltern verdienen gerade so viel, dass sich kein Bafög mehr bekomme. Dass sie noch ihr Haus abbezahlen und meine Oma unterstützen müssen, interessiert natürlich niemanden. Meine Eltern können mir gerade so viel geben, dass ich die Miete zahlen kann. Den Rest muss ich mir selbst verdienen durch Hiwi Jobs parallel zur Vorlesungszeit und durch Vollzeitjobs in den Ferien. Das schlaucht ziemlich. Kommilitonen, deren Eltern mehr geben können, ruhen sich in ihrer Freizeit aus oder haben eben mehr Zeit zum Lernen.
uvai, es hängt noch sehr viel vom Elternhaus ab. Auslandserfahrung und Praktika können sehr teuer werden. Wer kann diese Erfahrungen denn eher machen? Auch das Studium an sich kann sehr teuer werden. Wenn Studenten neben dem Studium noch arbeiten müssen, damit sie ihre Miete zahlen können, haben sie weniger Zeit zum lernen; auch das ist ein zum Teil erheblicher Nachteil gegenüber jenen, die alles von ihren Eltern bezahlt bekommen. Viele prinzipiell Bedürftige bekommen kaum Bafög!
Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen Fernsehern, Autos und Gesundheit.
Es kann nicht angehen, dass man, wenn man krank ist, gegenüber einem Privatpatienten, wertvolle Lebenszeit verlieren könnte, weil man erst nach ihm einen Termin bekommt.
"Wir haben nicht alle die gleichen Bildungschancen. "
Falsch: Man muss sich halt nur mal anstrengen.
"Wir haben eine medizinische Zwei-Klassen-Behandlung. "
Das wird sich auch nicht ändern lassen. Wer mehr Geld hat, kann sich über das gesetzliche Niveau immer bessere Leistungen kaufen. Das gilt für Fernseher, Autos, was auch immer!